Terpene – duftende Helfer für unseren Körper

terpene

Terpene sind Kohlenwasserstoff-Verbindungen, die das einzigartige Aroma bestimmen von Pflanzen, Menschen und Tieren.

Pfefferminz, Lemongras, Eukalyptus, Thymian oder auch Zitronenbaum –
jeder dürfte den wohltuenden Duft dieser Pflanzen kennen und die meisten werden ihn als sehr angenehm empfinden. Wer auch schon mal mit Hanf oder Cannabis in Berührung gekommen ist, wurde vielleicht unbewusst an diesen Duft erinnert.

Verantwortlich dafür sind die Terpene, denn sie werden aus diesen zahlreichen Pflanzenarten gewonnen. Terpene sind flüchtige, organische Substanzen, die sich aufgrund ihrer vielfältigen Strukturvarianten in verschiedene Klassifikationen unterteilen lassen. Jedes einzelne von ihnen verfügt über einen bestimmten Eigengeruch und dieser ist unverwechselbar.

Genauso unverwechselbar ist die Wirksamkeit der Terpene

Die unterschiedlichen Verbindungen der Terpene haben somit nicht nur eine Auswirkung auf ihren Geruch. Jede Form reagiert auch anders auf unseren Körper und kann uns auf die ein oder andere Art von großem Nutzen sein. In der Regel bleibt das jedoch unbemerkt, weil die Dosis entsprechend klein ist. Dennoch kommt eine gesunde Ernährung unserem allgemeinen Wohlbefinden sicherlich zugute.
Bei stärkeren Beschwerden oder gesundheitlichen Problemen, können die heilsamen Effekte der Terpene jedoch positiv verstärkt werden. In Verbindung mit so etwas wie CBD ist eine solche positive Begleitwirkung der enthaltenen Terpene mittlerweile bekannt und wird auch entsprechend genutzt. Da die Terpene nicht im Geringsten psychoaktiv sind, machen sie auch nicht „high“ und sind vollkommen unbedenklich.

Was genau sind Terpene?

In chemischen Sinne, handelt es sich bei Terpenen um Kohlenwasserstoff-Verbindungen. Die organischen und aromatischen Stoffe kommen in zahlreichen Pflanzen vor. Cannabis enthält eine besonders große Anzahl an Terpenen. Die therapeutische Wirkung dieser Kohlenwasserstoffe ist aus der Medizin kaum noch wegzudenken. Bei der Behandlung von Krebs, Sucht, Schmerzen, Infektionen oder Depressionen werden Terpene gerne verwendet. Cannabis enthält sehr vielen Terpene, wobei Myrcene, Limone und Pinene die wichtigsten Arten darstellen.

Was sind Terpenoide?

Terpenoide gehören einer Stoffgruppe, welche in Naturstoffen vorkommt. Rein von der Struktur her, können diese auch mit Isopren vergleichen werden. Der wohl größte und auch auffälligste Unterschied ist, dass sie sich in verschiedene Gruppen einteilen lassen. Bei Terpenen handelt es sich um reine Kohlenwasserstoffe.

Terpene

Cannabis enthält besonders viele verschiedene Terpene.

Welche Arten von Terpenen kommen in Cannabis vor?

Wie bereits zuvor kurz angesprochen, kommen in der Cannabispflanze ca. 200 verschiedene Terpene vor. Wir stellen einige vor:

Myrcen

Dabei handelt es sich um ein Terpen, welches eine ganz besonders hohe Konzentration in der Cannabispflanze hat. Myrcen wird sehr gerne und auch häufig für die Behandlung von Entzündungen oder Schmerzen verwendet. In einer guten Mischung mit THC, kann Myrcen eine entspannende Wirkung erzielen. Myrcen kommt vor in Mango, Hopfen, Lemongrass, Lorbeerblättern und in Thymian.

Limone

In Cannabis ist Limonene das zweithäufigste Terpen. Es ist auch in Zitrusschalen zu finden. Aufgrund des angenehmen Dufts wird es häufig als Antidepressivum eingesetzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass diesem Terpen auch eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Kommt vor in Zitrusfrüchte und wird häufig in der Krebstherapie eingesetzt.

Pinene

Dieses Terpen ist für den Pinien-Geruch verantwortlich. Bekannt ist Pinene als Entzündungshemmer und als Muntermacher. Kommt vor in Bäumen, Rosmarin und Salbei.

Linalool

Dieses Terpen kommt vor in Lavendel, hat einen süßlich-zitronigen Duft. Hilft bei Schlafstörungen und Depressionen. Sehr beliebt in der Aromatherapie.

Vereinfacht gesagt kann also gesagt werden, dass Terpene sekundäre Inhaltsstoffe sind, welche in vielen verschiedenen Pflanzen zu finden sind. Sie sind zudem für den Geruch und auch den Geschmack von Pflanzen verantwortlich. Bereits in der Antike wurden Terpene gewonnen und für die verschiedensten Zwecke genutzt.

Die Begleitwirkung: Terpene und CBD arbeiten einfach ausgezeichnet zusammen!

Es wird vermutet, dass der Hanf rund 120 verschiedene Terpene enthält.
Es ist also in gewisser Weise schwierig, alle möglichen Effekte und Wirkungsweisen und die Art, wie sie miteinander harmonieren, gezielt zu untersuchen.
Außerdem ist bewiesen, dass sich die Terpene in Hanf auf die CB2-Rezeptoren innerhalb unseres Körpers auswirken und das sind die gleichen Rezeptoren, auf die auch CBD einwirkt. Das Resultat ist eine verbesserte, modifizierte Wirkung.

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